
KFV-Mannschaft 1960
Nordbadischer Pokalmeister 1965
![]() |
![]() | |
Nordbadischer Pokalmeister 1965 | 1966 |

Zeitungsausschnitt zu einem Traditionsspiel zwischen dem KSC und dem KFV
![]() |
![]() | |
1969 | 1970 |
Nordbadischer Amateur-Vizemeister 1973, Nordbadischer Amateurmeister 1974,
1971

KFV - Rot Weiß Essen 0:3, 1971

KFV-Mannschaft in der Saison 1972/73

1974: KFV - SV Sandhausen 2:1, in der Mitte: Reinhold Fanz, späterer Kurzzeittrainer des KSC. Links: KFV-Torjäger Kwolek.


Meisterschaft der Amateurliga Nordbaden 1974.

Programmhefte 1970er Jahre. Auf der Vorderseite: Karl-Heinz Kwolek, von 1971 bis 1976 beim KFV. Mit 38 Treffern der Torschützenkönig 1971.

1974: Nach dem Entscheidungsspiel gegen Dossenheim (siehe unten)


1974, nach dem Entscheidungsspiel gegen den FC Dossenheim. Der KFV wurde nordbadischer Meister (gewann alle Entscheidungsspiele gegen Eppingen, Dossenheim, Sandhausen und Pforzheim), konnte aber nicht aufsteigen, da die 2. Bundesliga eingeführt wurde.

1976

1970er: Damals wie heute - waren Schiedsrichterentscheidungen oft Grund für Diskussionen. Zumindest unter den temperamentvolleren Fußballfans.
.jpg)
der KFV in den 1970er Jahren

![]() |
![]() | |
1974 | 1981 |

Aus der Vereinszeitschrift: Eine KFV-Aufstellung den Jahren 1981/82
Bis 1976 konnte man sich in der 1. Amateurliga Nordbaden halten, um dann, über die 2. Amateurliga Mittelbaden und die Bezirksliga Nordbaden 1981, zum 90-jährigen Jubiläum, in die Landesliga Nordbaden aufzusteigen. Hier schloss der KFV nie schlechter als ein achter Platz ab, bis, pünktlich zum 100-jährigen, 1991 der Aufstieg in die Verbandsliga gelang.

1981: So sah ein offizieller Spielberichtsbogen zu Beginn der 1980er Jahre aus.
.jpg)

90 Jahre KFV: 1981 konnte der Traditionsklub schon seinen 90. Geburtstag begehen.

Der Schein trügt - der KFV und die beispiellose Misswirtschaft (1981): Auch wenn hier von finanziellen Verbesserungen die Rede ist, häufte der KFV über die Jahrzehnte einen großen Schuldenberg an. Teure Bauten wurden errichtet, Spieler bekamen Prämienzahlungen was die Mannschaft was unbezahlbar machte. Viel Geld gab man für Vereinsjubiläen aus, 1991 musste dafür sogar die Mannschaft des FC Bayern München bezahlt werden. Auch die Ausrichtung eines Jugendturniers im Jahre 1991 ließ sich der KFV einiges Kosten. Viel Kapital floss in die Bemühungen die Nummer 2 der Stadt zu bleiben - gleich hinter dem KSC. 20 Jahre später nach diesem Artikel brach das Kartenhaus zusammen (siehe dort).

Zeitungsausschnitt zum dritten Rückrundenspiel 1982
.jpg)
Spielszene 1980er Jahre


Spielszenen aus den Jahren 1984-1986

Mannschaft, Saison 1984/1985

Mannschaft, Saison 1986/87

Mannschaft, Saison 1987/88

Mannschaft, Saison 1988/89

Mannschaft, Saison 1989/90

Mannschaft, Saison 1990/1991

zum Jubiläumsjahr 1991 erhielt der KFV die Sportplakete des Bundespräsidenten, sowie vom deutschen Fußballverband und Turnerbund
![]() |
![]() | |
Saison 1991/1992 | 1990er Jahre |
Saison 1996/97

Benefizspiel zwischen dem
Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart
zugunsten des Karlsruher FV (1:2),
1999
im KFV-Stadion lockte 3.000 Zuschauer. Am Ende reichte es für den KFV jedoch
nicht.

KFV-Mannschaft aus der Saison 1998/99
2004 Die Jahrzehntelange Misswirtschaft des KFV konnte nicht mehr gut gehen. Der zwanghafte Versuch sich den "zweiten Rang" der Stadt, hinter dem KSC zu sichern, resultierte in unverhältnismäßige Ausgaben. 2004 war der KFV nicht mehr in der Lage die Verbandsabgaben zu bezahlen und wurde daraufhin vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Der Verein hatte 300.000 Euro Schulden. Trotz der Insolvenz, erfolgte jedoch nie eine Austragung aus dem Vereinsregister. Allein der Spielbetrieb ruhte über drei Jahre. Obwohl es Interessenten für die Bewirtschaftung des nun brachliegenden Klubheims gab, verkaufte die Stadt Karlsruhe ein Teil des KFV-Geländes an einen privaten Investor der ein Altenpflegeheim darauf bauen ließ. Das Stadion an der Telegrafenkaserne, das bisher älteste Fußballstadion Deutschlands musste nun zu einem Teil einem Altenheim weichen. Das Vereinsheim wurde abgerissen. Der Fußballplatz ging an den Verein FC West Karlsruhe. Bei einer betreffenden Abstimmung im Karlsruher Gemeinderat wurde der KFV fälschlicherweise als "aufgelöst" erklärt um die Angelegenheit "schneller abwickeln" zu können und damit formelle Erleichterungen auszunutzen. Mit dem Insolvenzerlös beglich der KFV seine Schulden und war über den gesamten Zeitraum ein bestehender Verein.

Eine Mülltonne für die Karlsruher Sportgeschichte: 2006 wurde das Vereinsheim des KFV abgerissen und der Sportplatz eingeebnet (wobei dieser heute noch existiert). Das bis dahin älteste Fußballstadion Deutschlands hörte damit auf zu bestehen (zumindest die Tribünen und Nebengebäude). Die restlichen Sportanlagen übernahm der FC West Karlsruhe.

2006: Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land wurde eine der geschichtsträchtigsten Stätten von Karlsruhe abgerissen.

2006: Zeitungsartikel zum Abriss des Vereinsheims/Stadions

links: Aufruf des Stadtarchivs nach dem scheinbaren Ende (Mai 2006)
Totgeglaubte leben länger: Wie die "sportlichen Tage des KFV" dennoch weitergingen, erfahren Sie auf der nächsten Seite.
Karlsruher FV e.V. Impressum • Kontakt







